Höchstädt 2017

Mit einem perfekten Auftakt, meldeten sich die Spezialcrosspiloten vom MSC Siegbachtal zurück aus der Winterpause. Am 30.04. fand das erste Rennen der Deutschen Autocrossmeisterschaft 2017 im fränkischen Höchstädt statt, bei dem auch Jörg Conrad (Dillenburg), Sven Klingelhöfer (Offenbach), Steffi Meinzel (Offenbach) und René Krüger (Halle/Saale) in der „Klasse 4-heckgetriebene Crossbuggys bis 650ccm“ an den Start gingen. Mit insgesamt 17 Starten, war diese Rennwagen-Klasse so stark besetzt wie noch nie. Das bedeutet für den Rennmodus, dass die acht Erstplatzierten der Tageswertung für das A-Finale und die folgenden maximal zehn Teilnehmer für das B-Finale zugelassen sind. Die beiden Erstplatzierten des B-Finals rücken auf die letzten Startplätze des A-Finals auf.

Nach einem Jahr Pause meldete sich der Hallenser René Krüger, mit einem nagelneuen Crossbuggy, den er zusammen mit  Frank Meinzel (Offenbach) aufgebaut hat, zurück im Autocross. Der für den MSC Siegbachtal startende Krüger konnte sich im Laufe des Tages immer mehr an sein neues Auto gewöhnen und erreichte mit seiner Leistung die erste Startreihe des B-Finals.

Auf die Poleposition des B-Finals, konnte sich der Neueinsteiger des MSC-Siegbachtal, qualifizieren: Jörg Conrad, der viele Jahre in der Rennkart-Szene Erfolge feierte, will ab dieser Saison sein Können im Offroadsport beweisen. Dass der Wechsel zum Autocross eine gute Entscheidung war, wurde in Höchstädt deutlich. Allerdings musste sich Jörg am Start des B-Finals, gegen seinen Team-Kollegen René geschlagen geben. Dieser konnte sich nämlich mit einem perfekten Start sofort an die Spitze des Feldes setzen, die er dann auch bis zum Zieleinlauf, gegen seinen Teamkollegen Conrad, verteidigen konnte. Die MSC Siegbachtalpiloten erkämpften sich somit die Startplätze 9 und 10 im A-Finale.

Heiß her ging es auch zwischen den beiden Offenbachern Klingelhöfer und Meinzel. Meinzel, die Deutsche Meisterin aus dem Vorjahr und Klingelhöfer, ihr ehemaliger Mechaniker, lieferten den Zuschauern packende Zweikämpfe. Während Klingelhöfer den ersten Vorlauf des Tages für sich entscheiden konnte, drehte Meinzel den Spieß im zweiten Vorlauf um und ließ ihrem Teamkollegen keine Chance zum Überholen. Auch im alles entscheidenden dritten Lauf, hatten die Verfolger keine Chance: mit einem klaren Start-Ziel Sieg machte die Rennlady den Sack zu und sicherte sich neben dem Tagessieg auch die Poleposition für das A-Finale.

Zehn Starter im A-Finale, davon vier Piloten des MSC: Meinzel auf Pole, Klingelhöfer auf 4, Krüger auf 9 und Conrad auf 10. Spannung pur für Fahrer, Teams und Fans! Mit einem phänomenalen Start setzte sich Steffi sofort an die Spitze des Feldes und baute ihren Vorsprung Runde für Runde aus. Ungefährdet konnte sie das Finale gewinnen und die maximale Punktzahl auf ihr Meisterschaftskonto gut schreiben lassen. Sven verpasste nur knapp das Podium und fuhr als Vierter über die Ziellinie. Jörg konnte sich aus der letzten Startreihe noch seinen Vereinskollegen René und Marcel Schmidt (Rot am See) schnappen und beendete mit einem starken Achten Platz seine Debüt-Veranstaltung.

Man darf gespannt sein, wie sich die vier Vereinskollegen in zwei Wochen im brandenburgischen Ortrand schlagen werden.

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